Gefärbte Welten

Aus offenstehenden Türen dringt Hindifilmmusik, vermischt mit dem Geschrei kreischender Serienheldinnen und spielender Kinder.

Lautsprecher entschuldigen sich für zweiminütige Verspätungen.

Straßenkinder beschallen mit Böllerschlangen die Götter.

Häuser sind einzig gebaut um Auto zu verschlucken und wieder auszuspucken.

Männer im Anzug füttern Kühe.

Parks vermissen das Geschrei spielender Kinder, hören alltäglich den langsamen Schritt alter Menschen.

Vieles, was in der eigenen Kultur eine Selbstverständlichkeit ist, löst bei Besuchern aus einem anderen Teil der Welt Erstaunen und Überraschung aus. Was sind diese Besonderheiten und Eigenarten des eigenen Kulturraumes, die man häufig selbst nicht mehr wahrnimmt?

In einem fotografischen Austausch zwischen Indien und Deutschland, haben die Fotografen Helena Schätzle und Sudharak Olwe versucht, dieses Erstaunen mit der Kamera festzuhalten.

In ihrer Ausstellung „Gefärbte Welten“ stellen Helena Schätzle und Sudharak Olwe ihre Bilder gemeinsam aus. Die indische Welt gesehen aus der Sicht einer Deutschen, die deutsche aus der Sicht eines Inders.

Mehr unter: www.gefaerbtewelten.de