Meena

Sie verkaufte Postkarten, Taschen, Kristalle, ihr Haus und manchmal sich selbst, um ihre Familie zu ernähren. Ein Platz am Strand, geschützt gegen die Wellen, jedoch nicht gegen den Abriss der Regierung. Seit Oktober schutzlos sie und ihre Familie, Sohn und Schwiegertochter, ihre Enkelkinder, die noch zu klein sind, um die Sorgen der Erwachsenen zu bemerken.

Vergewaltigt mit 12, das erste Kind mit 13, ohne Angst für ihre Sache zu kämpfen, mit einem Lachen im Gesicht und doch gefangen in der Spirale der Armut schreibt sie ihr Geschichte der nicht versiegenden Hoffnung in Gedichten nieder.