Nach dem Sturm

Puri ein Fischer-, wie auch Pilgerort befindet sich im Bundesstaat Orissa in Indien. Die meisten Fischer leben in eher ärmlichen Behausungen, die Dächer gedeckt mit Palmenblättern, Toiletten gibt es keine, sämtliches Abwasser und Müll wird dem Meer übergeben. Das Einkommen der Familien ist abhängig von der Stimmung des Meeres. Frühmorgens gegen 5 Uhr werden die Boote auf den Schultern der Männer ins Meer getragen. Gegen Nachmittag kommen sie mit ihren Fängen zurück. In den letzten Jahren jedoch fällt die Ausbeute kleiner und kleiner aus, ist es kaum noch möglich vom Fischfang zu überleben. Grössere Schiffe mit besserem Equipment sind die Konkurrenz. Die Arbeit der Fischer ist hart. Jedes Jahr kentern Boote und sterben Männer auf dem Meer. Wenn dies geschieht oder wichtiges Equipment wie der Motor über Bord geht verschulden sich ganze Familien über Jahre für eine Neubeschaffung.